Assistenzhunde

Was ist ein Assistenzhund?

Assistenzhunde  sind speziell ausgebildete Hunde für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen.  Sie übernehmen die Tätigkeiten, die ihr Mensch nicht mehr selbst oder nur noch unter Beschwerden ausführen kann.

Am häufigsten zu finden sind Blindenführhunde.

Behindertenbegleithunde, aber auch Signalhunde für Gehörlose und Diabetikerwarnhunde sowie Epilepsiehunde  fallen ebenso unter die Kategorie Assistenzhund.


Was kann ein Assistenzhund?

  • Türen und Schubladen öffnen und wieder schließen.
  • beim - Ein- und Ausräumen von Waschmaschinen helfen
  • Wäsche aus dem Korb zum Aufhängen geben
  • holen bzw. aufheben von Gegenständen  oder aufheben
  • den Aufzug rufen
  • Licht an- und ausmachen.
  • Hilfe  beim Einkaufen , wie bspw. Tasche tragen
  • in  Notfällen Hilfe holen.
  • Gehörlosen Menschen kann er im Alltag helfen, indem er auf wichtige Geräusche aufmerksam macht. Das kann zum Beispiel  das Klingeln des Telefons oder des  Faxes, die Haustürklingel, der Wecker oder auch das Weinen des Babys sein.


Bedenken Sie:

Wenn Sie sich für einen solchen Partner entschieden haben lebt er für ca. 10-12 Jahre bei Ihnen. Sie müssen  ihn pflegen und  ernähren können. Ebenso wichtig ist Zeit zum Entspannen und Spielen- wer kann schon 24 Stunden täglich 7 Tage in der Woche arbeiten?

Für Assistenzhunde gelten besondere Bestimmungen. In einigen Gemeinden sind sie mit dem Nachweis der abgelegten Assistenzhundeprüfung  von der Hundesteuer befreit. So ist auch das Mitführen in vielen Geschäften, auch in der Lebensmittelabteilung, in allen Behörden und öffentlichen Verkehrsmitteln erlaubt.  Ein Rechtsanspruch besteht allerdings nicht. 


Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht

Der Assistenzhund/ Behindertenbegleithund ist dem Blindenführhund rechtlich nicht gleichgestellt. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Ausbildung nicht.  Daher sind viele Menschen, die solch einen Hund brauchen, auf Spenden angewiesen.